Zwischen Kraft und Leichtigkeit erobern Philippe Chazots Bronzeskulpturen den Jardin Quiqueran in einer Ausstellung, in der der weibliche Körper, rein und fast ätherisch, sein Geheimnis, seine Sinnlichkeit und Spiritualität offenbart.
Der autodidaktische Bildhauer, 1964 in der Ardèche geboren, präsentiert ab Februar eine Ausstellung seiner Bronzen im Jardin Quiqueran.
Im Süden Frankreichs ansässig, entwickelt der Künstler seit mehreren Jahren ein Werk, das sowohl in Frankreich als auch international anerkannt ist, und das sich auf den menschlichen Körper, insbesondere auf die weibliche Figur, konzentriert.
Seine Skulpturen, gleichzeitig reduziert und elegant, erforschen die Körperlinien in einem Streben nach Universalität und Spiritualität. Von allen überflüssigen Details befreit, scheinen sie zu schweben, fast vom Boden losgelöst, und vermitteln ein Gefühl von Leichtigkeit und Stille.
Die großzügigen Formen von Hüften und Bäuchen, kombiniert mit bewusst klein gehaltenen Köpfen, schaffen eine bildnerische Sprache, in der Sinnlichkeit mit dem Unsichtbaren in Dialog tritt.
Im Herzen des Jardin Quiqueran laden diese Bronzen die Besucher zu einer sensiblen Begegnung mit der Essenz des Weiblichen ein – zwischen Geheimnis, innerer Stärke und der Poesie der Formen.
Jardin Quiqueran – Château des Baux-de-Provence